E-Commerce Studie: klassisches SEO für Shops noch wichtiger als 2013

e-commerce aufgesangKlassiches SEO wurde im vergangenen Jahr noch wichtiger für deutsche Online-Shops. Denn mehr als 80 Prozent des Google-Traffics in den digitalen Läden kommen aus der organischen Suche. Dahinter rangieren die AdWords mit 9,34 Prozent und schließlich die Universal Search Suche mit 9,05 Prozent. Dies jedenfalls ist ein Ergebnis der diesjährigen E-Commer-Studie der Online Marketing Agentur Aufgesang.

Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat die klassiche organische Suche  deutlich zugelegt – und zwar um etwa 3 Prozent – auf diesem Niveau ist das recht viel.

Bei der Studie wurden 177 Online-Shops aus verschiedenen Kategorien gemesse. Interessant is die sehr unterschiedliche Sichtbarkeit dieser Shops. Während Komplettsortimenter erwartungsgemäß die höchste Sichtbarkeit vorweisen können, sind auf dem zweiten Platz überraschenderweise die Heimwerkermärkte. Ganz hinten liegen die Büroausstatter – die bekanntlich vor allem vom B2B-Geschäft leben. Hier scheint das Internet noch nicht ganz so wichtig zu sein.

organische sichtbarkeit

Im Jahresvergleich zu 2013 sieht das so aus:

jahresvergleich

Selbstverständlich zeigt die Google-Visibility nur einen Ausschnitt der Online-Aktivitäten einer Webseite. Allerdings dürfte der Traffic von Google derzeit bei fast allen Online-Shops der größte Kanal sein – neben E-Mail-Marketing, Bannerwerbung und so weiter.

Ganz sicher ist das Schalten von AdWords auch ein sehr wichtiger Google-Kanal. Doch anders als in der Organischen Suche liegen hier die Spielwarenläden vorn – während die Heimwerker sich den AdWords-Etat offenbar zugunsten des klassischen SEOs sparen.

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Weitere Erkenntnisse der E-Commerce-Studie

  • Besonders bei Heimwerkermärkten, Auto- und Komplettsortimenter-Shops spielen Google Places Einträge eine sehr hohe Rolle.
  • Auch das Thema „Video“ wurde von einigen Shops entdeckt und bringt vor allem Medien, Komplettsortiementern und Heimwerkermärkten Traffic-Gewinn.
  • Der Rückgang der Paid Visibility ist wohl auf eine hohe Nutzung der Google Shopping Kampagnen zurückzuführen.
  • Fast alle Branche haben ihre Sichbarkeit in den Social Media Kanälen verbessern können.
  • Facebook ist hier immer noch die Nummer 1. Allerdings hat Google Plus immerhin Twitter überholt.

Die ganze Studie

Mehr dazu und eine Menge weiterer Daten über die Sichtbarkeit deutscher Shops in den SEO-, SEA- und Social-Ergebnissen findet sich auf der Seite von Aufgesang.

 

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Eric Kubitz

Eric Kubitz ist einer der Chefs der CONTENTmanufaktur GmbH . Außerdem ist er Redner auf Konferenzen, Dozent bei Hochschulen, schreibt über SEO (und über andere Dinge) und ist der Chefredakteur des SEO-Book.

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